Wärmepumpe

Heizkosten sparen durch Erdwärme

files/uploads/images/2011-10/waermepumpe_geraet.gif

Mit Erdwärme heizen bringt viele Vorteile. Fossile Brennstoffe sind teuer und die natürlichen Vorkommen begrenzt. Gas- und Heizölpreise steigen langfristig. Eine echte Alternative auf immer knapper werdende Energieressourcen ist die Nutzung von Erdwärme.

Konventionelle Heizungen sind überholt. Wärmepumpenanlagen senken Ihre Heizkosten im Vergleich zu Öl oder Gas, um bis zu ca. 75 %. Erdwärmeheizungen entnehmen ca. 75% der Wärme kostenlos aus der Umwelt. Es gibt derzeit keine kostengünstigere Art zu heizen, da drei Viertel der benötigten Energie der Umwelt entnommen werden! Die erforderliche Investition rechnet sich somit sehr schnell und die Heizkosten bleiben auch in der Zukunft bezahlbar.

Für eine Heizwassertemperatur von ca. 37°C braucht man nicht die Energie einer ca. 2000°C heißen Flamme. Die Technik des Verbrennens ist nicht mehr zeitgemäß - und viel zu teuer. Wärmepumpen gehören zu den sichersten und zuverlässigsten Heizsystemen überhaupt. Sie nutzen kostenlose Energie, welche in unserer Umwelt gespeichert ist und sich ständig erneuert und macht Sie unabhängig von Öl- und Gaspreisen. Daher garantiert die Wärmepumpe nicht nur heute sondern auch in Zukunft niedrigste Betriebskosten. Auch beim Kühlen mit einer Kombi - Wärmepumpe liegen die Betriebskosten wesentlich unter denjenigen einer konventionellen Klimaanlage.

Vorteile einer Wärmepumpenanlage

  • Kombinierte Heizung und Kühlung für Ihr Haus
  • In der Regel integrierte Warmwasseraufbereitung
  • Schornstein ist nicht erforderlich
  • Abgasgebühren und Schornsteinfeger entfallen
  • Keine Brennstoffvorauszahlung u. Brennstofflagerung
  • Unabhängig von Öl- und Gaspreisen
  • Entlastung der Umwelt, da bei Ihnen kein CO² produziert wird.

So funktioniert Sie:

Teil 1 – Wärmequellenanlage – Erdwärmebohrung
Mit Hilfe der im Erdreich eingebrachten Rohrkreisläufen (Erdwärmesonden), kann die Wärmepumpe eine Soleflüssigkeit durch das Erdreich fördern. Dabei nimmt diese Flüssigkeit die Temperatur des Erdreichs an und transportiert so, die Wärme (0-13 °C) zur Wärmepumpe.

Teil 2 – Wärmepumpe
Mithilfe eines Wärmetauschers, wird der Soleflüssigkeit (0-13°C), nun wärme entzogen. Das so gewonnene Temperaturniveau des in der Wärmepumpe befindlichen Kältemittels, von ca. 0-5°C, wird mit Hilfe eines Verdichters (Kompressor) zusammengepresst. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften dieses Kältemittels entsteht bei diesem Prozess Wärme (35-70°C).

Teil 3 –Wärmenutzung – Fußbodenheizung
Mittels Wärmetauscher, gibt nun die Wärmepumpe die Temperatur des Kältemittels (35-70°C) an das im Fußboden verlegte Heizungsrohrsystem ab, welches dann die gewonnene Temperatur im ganzen Haus verteilt.

Diese Prozesskette kann im Sommer auch zum kühlen verwendet werden, in dem man dem Gebäude, über die Fußbodenheizung, Wärme entzieht und diese ans Erdreich abgibt. Mit dem Kühlen des Gebäudes wird das Erdreich im Sommer zusätzlich regeneriert.